Session Proposals

Jugendforum Mainz

Seit dem 8. Oktober 2020 gibt es auch in Mainz im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz ein eigenes Jugendforum. Im Jugendforum habt ihr die Möglichkeit, euch zu beteiligen, eigene Projekte umzusetzen und zu finanzieren und eure Meinung zu vertreten. Mitmachen können alle, die in Mainz wohnen, zwischen 4 und 27 Jahre alt sind und in ihrer Stadt mitreden wollen.

Wir möchten gemeinsam diskutieren:

Wie funktioniert das Jugendforum? Welche Projekte könnten in nächster Zeit mit dem Jugendforum umgesetzt werden? Wie kann Jugendpartizipation durch dieses Konzept in Mainz gefördert werden?

Queere Vielfalt in der Jugendarbeit

Queere Jugendarbeit kann auf verschiedene Weise geschehen: Zum einen sollen Schutz- und Begegnungsräume für queere Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Zum anderen sollte das Thema sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit generell mehr Aufmerksamkeit bekommen, um jungen Menschen eine Auseinandersetzung mit der eigenen geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung zu ermöglichen. In unserer Session wollen wir darüber diskutieren, wie queere und nicht-queere Jugendverbände dieser doppelten Aufgabe gerecht werden können.

Ein UN-Tag wie jeder andere ? #16maytogether

Die Vereinten Nationen beschlossen die Einführung eines Internationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens, den der Bund Muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands (BMPPD) in seiner mehrjährigen Kampagne initiierte, forderte und unterstützte.

193 Nationen haben einstimmig einer Resolution zugestimmt, wonach der 16. Mai als Internationaler Tag des friedlichen Zusammenlebens instituiert wurde.

Der BMPPD veranstaltet seit drei Jahren Veranstaltungen zu diesem besonderem Tag und möchte auf ihn aufmerksam machen. Dieser Tag soll als Träger für das friedliche Zusammenleben dienen, an dem das Miteinander in der Gesellschaft in den Fokus gerückt werden soll.

Nach der Vorstellung der Entstehung dieses Tages und Bilder der letzter Veranstaltungen möchten wir mit euch in eine Diskussion kommen:

*Warum ist so ein Tag wichtig?

*Warum ist das friedliches Zusammenleben im Fokus?

*Was möchte man mit so einem UN-Tag erreichen?

*Wie kann man mitmachen?

*Eure Fragen und Anregungen

Katharina Steiner

Vortrag von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte: Coronakratie (SA 13:45 Uhr)

In seinem Vortrag „Coronakratie - Demokratisches Regieren in Ausnahmezeiten“ erörtert Karl-Rudolf Korte die Folgen der Corona-Krise im Hinblick auf die deutsche Gesellschaft und Politik. Nach seinem Vortrag wird es Zeit für Fragen geben.

Karl-Rudolf Korte ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen im Fachgebiet „Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und moderner Governance-Theorien“ sowie Direktor der NR School of Governance.

Graffiti in Mainz. Wände kreativer Mitgestaltung

Graffiti hat in Mainz eine lange Geschichte. Dennoch oder gerade deshalb fällt es der politischen Landschaft immer noch schwer einen konstruktiven Umgang mit dieser Subkultur zu finden. Exemplarisch hierfür steht die vergleichweise geringe Möglichkeit sich als GraffitisprüherIn an legalen Wänden auszudrücken.

In meiner Session soll es jedoch nicht nur darum gehen wie und wo in Mainz gesprüht werden darf. Auch die Freude am kreativen Gestalten mit Sprühlack und der Austausch über Facetten eine globale Subkultur kann hier zum Thema werden.

Eva Ismail

Zuschussmöglichkeiten für die Mainzer Kinder- und Jugendarbeit aus dem Jugendpflegeetat: Was geht?

Damit es eine breite Angebotspalette der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland gibt, bereichern eine Vielzahl gemeinnütziger Kinder- und Jugendverbände als so genannte freie Träger der Jugendhilfe die öffentlichen Träger. Die persönliche Entwicklung, Mitbestimmung, -gestaltung, demokratisches Handeln sowie das Anregen zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement zählen zu den Hauptzielen der Jugendverbandsarbeit.

Für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe gibt es öffentliche Zuschüsse, zum einen vom Land (LJR RLP & Landesjugendamt RLP), zum anderen von den Gemeinden/ Städten. Die Stadt Mainz gewährt Jugendgruppen, Jugendverbänden und gemeinnützigen Trägern Zuschüsse für Mainzer Kinder und Jugendliche, die an folgenden jugendpflegerischen Maßnahmen teilnehmen:

- Soziale Bildung & Freizeit (mit und ohne Übernachtung)

- Jugendgruppenleiterlehrgänge

- Staatsbürgerliche & sozialpolitische Bildung

Der Stadtjugendring ist mit der Bewilligung und Auszahlung dieser Zuschussmittel beauftragt. Gern gebe ich euch einen Überblick über mögliche Zuschüsse und deren Beantragung. Im gemeinsamen Gespräch können wir Fragen klären und anhand von Beispielen aus eurem Umfeld konkrete Zuschussmöglichkeiten (und deren Voraussetzungen) durchspielen.

Raoul Taschinski

Klimakrise, und jetzt? #waswirtun

Was können oder sollten wir tun? Hier in Mainz und auch überregional. Die Dannenröder Forst hat noch mal gezeigt, wie wichtig mutiges Handeln jetzt gefordert ist. Auf Klimaliste, Fridays for Future oder Jugendverband - jetzt ist es an der Zeit, zusammenzuarbeiten und konkrete Handlungen für Mainz zu entwickeln. Darüber möchte ich mit euch diskutieren...

Zur Info:

Der Dannenröder Forst ist ein etwa 300 Jahre alter Mischwald, der nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist, sondern durch sein großes Grundwasserreservoire zusammen mit dem benachbarten Herrenwald eine halben Million Menschen mit Trinkwasser versorgt. Seit einem Jahr setzen sich Umweltaktivist*innen für den Erhalt des Waldes ein, da dessen wertvoller Lebensraum für den Ausbau der A49 durch eine Schneise geteilt und große Teile des Waldes gerodet werden sollen. Anfang November hat nun die gewaltsame Räumung der Baumwohnungen der Aktivist*innen und die Rodung des Waldes begonnen.

OpenOhrNachrichten

Vielleicht kennt sie die ein oder der andere: Die OpenOhrNachrichten, die Festivalzeitung des alljährlich an Pfingsten auf der Zitadelle stattfindenden OpenOhrFestivals. Seit vielen Jahren wird das Projekt vom Stadtjugendring Mainz e.V. durchgeführt - an jedem Festivaltag wird eine Ausgabe herausgegeben. Die Jugendlichen lernen dabei den gesamten Prozess des „Zeitungsmachens“ kennen. Sie machen sich Gedanken über das Thema des Festivals und über das Layout der Zeitung. Während des Festivals wird dann „rund um die Uhr“ produziert: die Jugendlichen organisieren Redaktionssitzungen, führen Interviews, besuchen Diskussionsrunden, recherchieren und verfassen Artikel. Selbst das Layouten der Zeitung liegen in ihren Händen. Und die kostenlos auf dem Festival verteilten Zeitungen sind sehr begehrt und schnell vergriffen. Das Projekt bietet die Chance, eine Sache von der Idee bis zum fertigen Produkt selbst in die Hand zu nehmen. Der Umwelt zuliebe haben wir unsere Druckauflage 2018 reduziert und bieten nun auch eine Online-Version an. Jedes Jahr beschäftigen wir uns mit dem jeweiligen Thema des Open Ohr Festivals, schreiben viele interessante Artikel und drucken auch die von uns geführten Interviews mit den Künstler*innen ab. Jeden Tag des Festivals gibt es morgens zum Kaffee die neuesten Berichte rund um das Festival in den Open Ohr Nachtichten zu lesen!

Gerne möchten wir euch von dem Projekt erzählen, von den besonderen OON 2020 berichten und schonmal ins nächste Jahr schauen.

In order to be able to create or vote for proposals, you need to be logged in. you can log in and register here